Pflege. Zukunft. Oberland.
Der regionale Pflegefachtag 2026 im Rahmen des MedicalCluster Oberland
Am 21. Mai 2026 bringt der regionale Pflegefachtag „Pflege.Zukunft.Oberland.“ Akteurinnen und Akteure aus Pflegepraxis und Medizin, Gesundheitswissenschaft und Sozialwirtschaft, sowie Kommunal- und Gesundheitspolitik zusammen. Der Bosch Collaboration Campus in Holzkirchen bietet dafür den optimalen Rahmen. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Herausforderungen der regionalen Pflegeversorgung, sowie konkrete Lösungsansätze für den ländlichen Raum – von sektorenübergreifender Zusammenarbeit bis zu neuen Versorgungsmodellen. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit regionalen Partnern Handlungsfelder zu identifizieren und Impulse für eine zukunftsfähige Pflege im Oberland zu setzen.
Veranstaltungsort: Bosch Collaboration Campus, Holzkirchen
Pflege. Zukunft. Oberland
Der regionale Pflegefachtag 2026 im Rahmen des MedicalCluster Oberland
Am 21. Mai 2026 bringt der regionale Pflegefachtag „Pflege.Zukunft.Oberland.“ Akteurinnen und Akteure aus Pflegepraxis und Medizin, Gesundheitswissenschaft und Sozialwirtschaft, sowie Kommunal- und Gesundheitspolitik zusammen. Der Bosch Collaboration Campus in Holzkirchen bietet dafür den optimalen Rahmen. Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Herausforderungen der regionalen Pflegeversorgung, sowie konkrete Lösungsansätze für den ländlichen Raum – von sektorenübergreifender Zusammenarbeit bis zu neuen Versorgungsmodellen. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit regionalen Partnern Handlungsfelder zu identifizieren und Impulse für eine zukunftsfähige Pflege im Oberland zu setzen.
Veranstaltungsort: Bosch Collaboration Campus, Holzkirchen
Agenda
08:30 - 09:00 Uhr: Registrierung & Ankommen
09:00 - 09:30 Uhr: Eröffnung
Eröffnung durch Jens Zangenfeind Landrat, Landkreis Miesbach & Dr. Tom Zentek, Geschäftsstellenleiter Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf)
09:30 - 10:00 Uhr: Keynote
Versorgungslücken & häusliche Unterversorgung
Impuls aus der Wissenschaft:
Präventionskonzepte für die häusliche Versorgung, Beispiele aus Forschungsprojekten der TH Rosenheim
Prof. Dr. Katharina Lüftl, Christina Heldt (wissenschaftliche Mitarbeiterin), TH Rosenheim
10:00 - 11:00 Uhr: Zentrales Podium
„Regionale Pflegewirklichkeit im Oberland – Wo stehen wir und was packen wir an?“
Moderation: Laura Sipple, Bayern Innovativ GmbH
Teilnehmer:
- Astrid Achterberg, LRA Miesbach (Fachstelle Soziales & Senioren)
- Florian Rausch, Kreisgeschäftsführer der Caritas Miesbach
- Christina Kießling, Pflegedirektorin, kbo-Lech-Mangfall Kliniken gGmbH
- Birgitta Seemüller, Apothekenleiterin Seemüller Apotheken
- Weitere Akteure aus den Bereichen hausärztliche Versorgung & stationäre Pflege
11:00 - 11:15 Uhr: Kaffeepause & Networking
11:15 - 12:30 Uhr: Impulse & Technik zum Anfassen
Impuls 1
Assistierende Technologien in der Lebenswelt von Pflegebedürftigen und ihren An- und Zugehörigen
Prof. Marcel Sailer, TH Rosenheim
Impuls 2
Community Nursing im ländlichen Raum – Sozialräume wirksam stärken
Diana Fuchsenthaler, Leitung ambulante Pflege, Caritas München
Impuls 3
Zu Hause versorgt in der Krise – Stationsäquivalente Behandlung (StäB) als neues Versorgungsangebot
Gabriele Simmeth, leitende Oberärztin StäB Team, kbo-Lech-Mangfall Kliniken gGmbH
Impuls 4
Neue Wege in der Neurorehabilitation: Wie Innovation die Pflege verändert
Vorstellung des innovativen Therapieangebots in Holzkirchen
Dr. Claudia Müller-Eising, neuroneum GmbH
12:30 - 13:15 Uhr: Mittagspause & Ausstellung
13:15 - 14:30 Uhr: Workshop
Workshop 1:
Präventive Pflegeberatung – Versorgungslücken frühzeitig erkennen und vermeiden
Fallbasierter Workshop aus Praxis und Wissenschaft
Anhand eines konkreten Fallbeispiels aus dem Pflegestützpunkt Miesbach wird gemeinsam erarbeitet, wie Pflegeberatung mit präventivem Fokus in der Region gezielt verbessert werden kann. Im kollegialen Austausch bringen die Teilnehmenden ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen ein, um zentrale Bruchstellen im Versorgungsverlauf zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Die pflegewissenschaftliche Einordnung ergänzt die Diskussion und unterstützt dabei, übertragbare Ansätze für eine wirksamere, präventiv ausgerichtete Beratung im Landkreis Miesbach abzuleiten.
Expertinnen: Juliane Thalhuber, Pflegestützpunkt Miesbach & Prof. Dr. Katharina Lüftl, Pflegewissenschaft TH Rosenheim
Workshop 2:
„Pflege braucht Nachbarschaft – Quartiersmanagement als kommunale Zukunftsaufgabe im Oberland“
Der Workshop untersucht, wie Quartiersmanagement im Oberland zur Sicherung der pflegerischen Versorgung beitragen kann, indem es Ehrenamt, professionelle Dienste und kommunale Verantwortung besser miteinander verknüpft. Auf Basis regionaler Beispiele wird diskutiert, wie Quartiersmanagement mit klarem Pflegefokus strukturell verankert, finanziert und so gestaltet werden kann, dass tragfähige sorgende Gemeinschaften im ländlichen Raum entstehen.
Experten: Peter Kiel, EVIM gGmbH I Altenhilfe & Astrid Achterberg, LRA Miesbach (Fachstelle Soziales & Senioren)
14:30 - 15:00 Uhr: Zusammenführung & Ausblick
>> zur Anmeldung
Anfahrt
Bosch Collaboration Campus, Bergfeldstraße 2, 83607 Holzkirchen
Öffentliche Anreise mit BRB oder S- Bahn
- München S3 Richtung Mammendorf oder BRB RB55 Richtung Bayrischzell/Lenggries, Haltestelle: Holzkirchen; Anschluss an mehrere Buslinien und den flexiblen Ortsbus hoki +
Anreise mit dem PKW:
Parkplätze ausreichend vorhanden
Ansprechpartnerin
Helena Graf, REO Projekt-Management | Standortentwicklung GesundheitsCluster
E-Mail: helena.graf@regionalentwicklung-oberland.de
Tel.: +49 8025 99372-0
Helena Graf sammelt erste Berufserfahrung als Marketing Managerin beim Medizintechnikunternehmen Arthrex Inc., einem Global Player in der Orthopädie und Sportmedizin. Anschließend kehrt sie in das Familienunternehmen zurück, das sich seit über 20 Jahren auf die Entwicklung und Produktion lebenserhaltender Medizingeräte spezialisiert hat, und baut dieses gemeinsam mit ihrem Vater erfolgreich weiter aus. Seit einigen Jahren arbeitet Helena Graf als Medical Cluster Managerin bei der REO. Wirtschaftsförderung in der Gesundheitsbranche bedeutet für sie nicht nur die Unterstützung regionaler Unternehmen, sondern auch den Blick auf die Versorgungsstrukturen vor Ort. Denn auch im Oberland macht der demografische Wandel nicht Halt – und stellt die Region vor zentrale Fragen der zukünftigen Gesundheits- und Pflegeversorgung.
Referenten
Laura Sipple, Bayern Innovativ GmbH
Laura Sipple ist Politikwissenschaftlerin und als Projektleiterin bei Bayern Innovativ tätig, wo sie an der Schnittstelle von Innovation, Vernetzung und strategischer Entwicklung im Gesundheits- und Pflegebereich tätig ist. Ihr Fokus liegt darauf, Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Versorgung zusammenzubringen und zukunftsfähige Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen zu unterstützen. Als Moderatorin des zentralen Podiums führt sie durch die Diskussion zur „regionalen Pflegewirklichkeit im Oberland“ und strukturiert den Austausch zwischen den verschiedenen Perspektiven.
Astrid Achterberg, LRA Miesbach (Fachstelle Soziales & Senioren)
Astrid Achterberg leitet die Fachstelle Soziales und Senioren am Landratsamt Miesbach und verantwortet die Sozialplanung im Landkreis mit besonderem Fokus auf demografische Entwicklungen und Daseinsvorsorge. In ihrer Funktion als Seniorenbeauftragte gestaltet sie aktiv die Seniorenpolitik, koordiniert Netzwerke und begleitet Kommunen sowie Träger bei der Weiterentwicklung bedarfsgerechter Versorgungsstrukturen. Mit dieser Perspektive bringt sie im zentralen Podium sowie im Workshop „Pflege braucht Nachbarschaft – Quartiersmanagement als kommunale Zukunftsaufgabe im Oberland“ fundierte Einblicke ein, wie kommunale Steuerung und vernetzte Strukturen zur Sicherung der Pflege vor Ort beitragen können.
Prof. Dr. Katharina Lüftl, TH Rosenheim
Prof. Dr. Katharina Lüftl ist Professorin für Pflegewissenschaft an der TH Rosenheim und beschäftigt sich insbesondere mit Fragen der Versorgungsforschung und der Weiterentwicklung pflegerischer Strukturen. Ihr Fokus liegt auf der Analyse von Versorgungslücken sowie auf Konzepten zur Stärkung der häuslichen Pflege und der Unterstützung pflegender An- und Zugehöriger. Auf der Konferenz bringt sie diese Perspektive sowohl in der Keynote als auch im Workshop ein und verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Fragestellungen der regionalen Versorgung.
Prof. Dr. Marcel Sailer, TH Rosenheim
Prof. Dr. Marcel Sailer ist Professor für Pflegewissenschaft an der TH Rosenheim mit dem Schwerpunkt Praxistransfer evidenzbasierter Pflege. Seine Arbeit zielt darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Versorgungsprozesse zu überführen und damit die Qualität der Pflege nachhaltig zu verbessern. Auf der Konferenz bringt er diese Perspektive vor dem Hintergrund der Digitalisierung in der Pflege als auch in Praxisimpulsen ein und zeigt, wie Forschung und Anwendung im regionalen Kontext wirksam verzahnt werden können.
Dr. Tom Zentek, Geschäftsstellenleiter Kompetenzcluster innovative Pflege (KiPf)
Dr. Tom Zentek ist Geschäftsstellenleiter des Kompetenzclusters Innovative Pflege (KiPf) und als Innovationsmanager am Zentrum für Telemedizin e.V. in Bad Kissingen tätig. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung und Umsetzung innovativer, insbesondere digitaler Lösungen für die Pflege sowie auf der Vernetzung relevanter Akteure. Mit dieser Perspektive setzt er bereits in der Eröffnung wichtige Impulse für die Konferenz und ordnet die regionalen Herausforderungen in einen übergeordneten Innovationskontext ein.
Christina Kießling , Pflegedirektorin, kbo-Lech-Mangfall Kliniken gGmbH
Christina Kießling ist Pflegedirektorin der kbo-Lech-Mangfall Kliniken gGmbH und verantwortet die pflegerische Versorgung in einem komplexen klinischen Umfeld. In ihrer Funktion bringt sie die Perspektive der stationären Versorgung sowie die Herausforderungen in der täglichen Pflegepraxis ein. Auf der Konferenz beteiligt sie sich am zentralen Podium zur „regionalen Pflegewirklichkeit im Oberland“ und diskutiert, wie sich Versorgungsstrukturen angesichts wachsender Anforderungen weiterentwickeln lassen.
Dr. Claudia Müller-Eising, neuroneum GmbH
Dr. Claudia Müller-Eising ist Geschäftsführerin der neuroneum Holzkirchen GmbH und verbindet medizinische Expertise mit unternehmerischer Innovation in der Neurorehabilitation. Ihr Fokus liegt auf neuen Therapieansätzen und der Integration innovativer Technologien in die Versorgungspraxis. Mit dem Aufbau einer weiteren Einrichtung am Bosch Collaboration Campus in Holzkirchen (Start 2026) schafft sie einen konkreten regionalen Anwendungsort für innovative Versorgung, den sie im Rahmen der Konferenz vorstellt und in den Kontext zukünftiger Pflege- und Rehabilitationsstrukturen einordnet.
Diana Fuchsenthaler, Leitung ambulante Pflege, Caritas München
Diana Fuchsenthaler leitet die ambulante Pflege der Caritas Oberbayern. In den vergangenen Jahren setzt sie sich zunehmend mit Fragen wohnortnaher und sozialraumorientierter Versorgungsstrukturen auseinander. Aus einer praxisnahen und lernenden Perspektive bringt sie Erfahrungen aus der ambulanten Pflege und der Organisationsentwicklung ein. Community Nursing versteht sie als gemeinsamen Entwicklungsprozess im Sozialraum, der nur im Zusammenspiel mit regionalen Akteur:innen gelingen kann. In ihrem Impuls zeigt sie auf, wie Pflege im ländlichen Raum schrittweise und nachhaltig weiterentwickelt werden kann.
Peter Kiel, EVIM gGmbH I Altenhilfe
Peter Kiel ist Einrichtungsleiter im Bereich Servicewohnen für Senioren und verantwortet bei der EVIM Gemeinnützige Altenhilfe GmbH zudem die Quartiersentwicklung. In seiner Arbeit verbindet er Wohn- und Versorgungskonzepte mit sozialräumlichen Ansätzen und gestaltet Strukturen, die ein selbstbestimmtes Leben im Alter unterstützen. Auf der Konferenz bringt er diese Perspektive im Workshop „Pflege braucht Nachbarschaft – Quartiersmanagement als kommunale Zukunftsaufgabe im Oberland“ ein und zeigt, wie Quartiersansätze konkret umgesetzt werden können.
Gabriele Simmeth, leitende Oberärztin StäB Team, kbo-Lech-Mangfall Kliniken gGmbH
Gabriele Simmeth ist leitende Oberärztin für die stationsäquivalente Behandlung (StäB) am Standort Agatharied und verantwortet damit ein innovatives Versorgungsangebot an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Pflege. In ihrer Arbeit zeigt sich, wie komplexe Behandlungen auch im häuslichen Umfeld umgesetzt werden können. Auf der Konferenz bringt sie diese praktische Erfahrung in den Kontext neuer Versorgungsmodelle ein und verdeutlicht, welche Potenziale StäB für die regionale Pflege und Versorgung bietet.
Birgitta Seemüller, Apothekenleiterin Seemüller Apotheken
Birgitta Seemüller ist Apothekenleiterin der Seemüller Apotheken und steht für eine wohnortnahe, niedrigschwellige Gesundheitsversorgung im Landkreis Miesbach. Apotheken übernehmen im Versorgungsalltag eine zentrale Schnittstellenfunktion: Sie sind häufig erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten sowie pflegende Angehörige und begleiten die Umsetzung ärztlicher Verordnungen im Alltag. Im Podium bringt sie insbesondere die Perspektive der Arzneimittelversorgung und Beratung ein – mit Blick auf Medikationssicherheit und Versorgungskoordination. Zudem thematisiert sie die Rolle der Apotheken im Zusammenspiel mit Hausärzten, Pflegediensten und pflegenden Angehörigen sowie im kommunalpolitischen Kontext.
Juliane Thalhuber, Pflegestützpunkt Miesbach
Juliane Thalhuber ist gemeinsam mit ihrem Kollegen Radek Kowalski im Pflegestützpunkt in Miesbach tätig, einer Einrichtung des Landkreises, mitfinanziert durch die Kranken- und Pflegekassen, sowie dem örtlichen und überörtlichen Träger der Sozialhilfe. Sie beraten Pflegebedürftige sowie deren Angehörige in Themen wie Versorgung, Unterstützungsmöglichkeiten und Leistungsansprüchen. Beide kennen die konkreten Herausforderungen der häuslichen Pflege und die Schnittstellen im Versorgungssystem. Bei der Konferenz wird Juliane Thalhuber im Workshop „Pflege zwischen Theorie & Praxis“ darauf eingehen und gemeinsam mit Vertretern aus der Wissenschaft darüber diskutieren, wie sich Versorgungsrealität und fachliche Konzepte besser verzahnen lassen.
Florian Rausch, Kreisgeschäftsführer der Caritas Miesbach
Florian Rausch ist Kreisgeschäftsführer der Caritas Miesbach und verantwortet die strategische Weiterentwicklung der regionalen Dienste sowie die Gestaltung zukunftsfähiger Sozialräume im ländlichen Raum. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in Organisationsentwicklung, sozialraumorientierten Konzepten und der wirksamen Verbindung von Fachlichkeit, Ressourcen und Werten. Zuvor war er in verschiedenen leitenden Funktionen in der Sozialwirtschaft und im Bildungsbereich tätig.














