Wirtschaftsempfang.
Gemeinsam Chancen im Wandel nutzen
27.11.2025
- Wirtschaftsempfang 2025 setzt Impulse für eine gemeinsame Zukunft im Landkreis Miesbach
- Zeilhofer Handhabungstechnik GmbH & Co. KG. erhält Wirtschaftspreis 2025
Wissen. Machen. Wandel. – unter diesem Leitmotiv brachte der Wirtschaftsempfang 2025 Unternehmerinnen und Unternehmer, Wissenschaft, Politik und regionale Akteure zusammen. Die jährlich von der Regionalentwicklung Oberland (REO) organisierte Veranstaltung bot einen vielfältigen Blick auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der regionalen Wirtschaft. Ein Unternehmen, das mit seiner technologischen Stärke und seinem Mut zur Umsetzung den Geist dieses Wandels verkörpert, wurde am Höhepunkt des Abends mit dem Wirtschaftspreis 2025 ausgezeichnet: die Zeilhofer Handhabungstechnik GmbH & Co. KG.
Wie Veränderung entsteht und wie sich Unternehmen in einer dynamischen Zeit erfolgreich weiterentwickeln können, diesen Fragen widmete sich der Wirtschaftsempfang 2025 – unterstützt vom Unternehmerverband Landkreis Miesbach e.V. als Titelsponsor. Mit dem diesjährigen Leitthema „Wissen. Machen. Wandel.“ wurde auf Gut Kaltenbrunn deutlich, dass Fortschritt dort beginnt, wo Forschung in die praktische Anwendung kommt und Betriebe bereit sind, neue Wege einzuschlagen. „Wandel braucht Mut und Vertrauen und vor allem Zuversicht – denn Zuversicht ist die entscheidende Voraussetzung, um Veränderungen nicht nur mitzutragen, sondern selbst mitzugestalten“, betonte Landrat Olaf von Löwis of Menar in seiner Begrüßung.
Auszeichnung für Innovationskraft und Unternehmergeist
Besonders am Höhepunkt des Abends wurde sichtbar, wie eng Wissenstransfer, Unternehmergeist und technologische Innovation zusammenwirken. Für ihre Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Lösungen zu überführen und mutig neue Wege in der Handhabungstechnik zu gehen, erhielt die Zeilhofer Handhabungstechnik GmbH & Co. KG den Wirtschaftspreis 2025. Das seit 26 Jahren bestehende Familienunternehmen, seit 2017 ansässig in Holzkirchen, steht für Präzision, Zukunftsorientierung und dynamisches Wachstum – getragen von einem engagierten Team und Kunden aus der ganzen Welt.
In seiner Laudatio hob Holzkirchens Bürgermeister Christoph Schmid die herausragende Bedeutung des Unternehmens für den Wirtschaftsstandort hervor und zeigte sich stolz: „Ihr habt mit eurer Vision, eurem unternehmerischen Mut und euerer Art Verantwortung zu übernehmen gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und Umwelt diesen Preis mehr als verdient. Ihr seid Vorbild für viele Unternehmen aus der Region und ich hoffe ihr könnt mit eurer Leidenschaft andere inspirieren.“
Die Geschäftsführer Johann und Julian Zeilhofer freuten sich über den Preis und nahmen diesen stellvertretend für ihr mehr als 50-köpfiges Team entgegen. Ihr Anspruch, Technik zu entwickeln, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und Arbeitsprozesse ergonomisch und effizient gestaltet, prägt das Unternehmen seit vielen Jahren und macht es zu einem starken Treiber für Wandel und Fortschritt im Landkreis.
Impulse aus Wissenschaft und regionaler Zusammenarbeit
Wie zentral der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für eine zukunftsfähige Region ist, machte die Keynote von Univ.-Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM), deutlich. Unter dem Titel „Talente. Machen. Wandel.“ betonte er, wie wichtig es sei, Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen und Spitzenforschung mit Anwendungen zu verbinden. Anhand verschiedener Projekte und Beispiele zeigte er, wie die TUM ihre Talente aktiv in die Wirtschaft integriert und Kooperationen fördert, um Innovationen schneller in marktfähige Lösungen zu überführen.
Im Anschluss an die Keynote vertieften Alexander Schmid, Vorstandsvorsitzender der Regionalentwicklung Oberland (REO), und Anton Stetter, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbands Landkreis Miesbach, die Bedeutung von Kooperation, Innovationsbereitschaft und regionalen Netzwerken in einem kurzen Gespräch auf der Bühne. „Dass wir im bundesweiten Gründungsranking auf Platz vier liegen, zeigt, welches Potenzial in unserer Region steckt. Wir müssen bereit sein, Dinge zu verändern, Neues zu wagen und mutig voranzugehen. Solange etwas nicht verboten ist, sollten wir es machen.“, so Schmid.
Anton Stetter hob hervor, wie der Unternehmerverband solche Entwicklungen praktisch unterstützt – etwa durch Formate wie den Unternehmerfrühschoppen oder die UVM Akademie. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen sei es wichtig, Zeit für Innovation zu schaffen und die Stärken des deutschen dualen Ausbildungssystems weiter hochzuhalten. Der aktuelle Wandel sei eine Chance, die gemeinsam genutzt werden müsse.
Auch das soziale Engagement blieb Teil des Abends: Zehn Prozent der Ticketeinnahmen des W25 fließen wieder an eine soziale Einrichtung. In diesem Jahr gehen 1.500€ an das Kinderdorf Irschenberg. Für den kulinarischen Rahmen sorgte das Team von Gut Kaltenbrunn, das dabei auf zahlreiche regionale Produkte und die Zusammenarbeit mit der Öko-Modellregion Miesbacher Oberland setzte.
Der Wirtschaftsempfang 2025 zeigte einmal mehr, wie wichtig der regelmäßige Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und regionalen Akteuren ist. Die Veranstaltung bot zahlreiche Impulse und vermittelt Zuversicht, dass die Region Miesbach mit starken Unternehmen, engagierten Netzwerken und einem hohen Innovationspotenzial gut für die kommenden Herausforderungen aufgestellt ist.
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