Tourismusentwicklung.
Holzkirchen und Kreuth testen Bio-Toiletten
27.10.2022
- Geruchsarme, ökonomische und ökologische Komposttoiletten werden an drei Standorten in Holzkirchen und Kreuth aufgestellt
- Mehr Qualität für Gäste und Ausflügler
Beim Ausflug auf den Berg, zum See oder auf den Spielplatz ist es nicht immer einfach, rasch ein Klo, ein Pissoir oder Häusl zu finden. Öffentliche Toiletten sind rar. In Holzkirchen und Kreuth gibt es ab sofort Bio-Toiletten an drei Standorten für zwei Monate zur Probe.
Oft stehen die Gemeinden vor dem Problem, dass an Parkplätzen, Ausflugszielen, am See oder am Spielplatz die Errichtung einer regulären Toilettenanlage schwer bzw. nicht realisierbar ist. Alternativen sind dann Dixi-Klos, die oft unangenehm riechen und schwer sauber zu halten sind, oder so genannte Bio-Toiletten, diese funktionieren ohne Wasserspülung. Die Fäkalien werden direkt in einen mit Rindenmulch oder Stroh gefüllten Behälter geleitet und dort kompostiert. Komposttoiletten sind geruchsarm, ökonomischer und ökologischer als Chemietoiletten oder einfache Plumpsklos.
Gemeinsam mit den Gemeinden im Landkreis Miesbach möchte die Regionalentwicklung Oberland (REO) die Verbreitung von Bio-Toiletten an Wanderparkplätzen und Wanderwegen sowie an Flüssen, Seen und öffentlichen Plätzen vergrößern. Damit soll zum einen den Gästen, Ausflüglern und der Bürgerschaft mehr Qualität geboten, aber auch das unerwünschte „Wildkoten“ eingedämmt werden.
Gespräche mit potenziellen Anbietern haben bereits stattgefunden. Um nun auch die Funktion einer solchen Toilette zu testen, werden an drei Standorten in Holzkirchen am Hackensee-Parkplatz sowie am Flinspach-Spielplatz und am Wanderparkplatz Klamm Nord in Kreuth Bio-Toiletten aufgestellt. „Die Gemeinde Kreuth hat bisher schon an verschiedenen Wanderparkplätzen Dixi-WC’s und nutzt nun gerne die Möglichkeit, eine solche Komposttoilette zu testen.“, so Josef Bierschneider, Bürgermeister der Gemeinde Kreuth.
Wenn sich die Bio-Toiletten nach der zweimonatigen Testphase bewähren, sollen diese ab 2023 an mehr Standorten postiert werden. Hierzu haben bereits weitere Kommunen im Landkreis Miesbach Interesse bekundet. Zudem ist das Ziel weitere Einsatzmöglichkeiten zu erproben und die Toiletten beispielsweise bei Veranstaltungen zu nutzen. Eine mögliche Förderung durch Leader bzw. andere Förderprogramme wurde bereits in Augenschein genommen. Allerdings dürfen dann die Toiletten, erst nach der Beantragung errichtet werden.
Kontakt
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Projekt-Management | Tourismusentwicklung – Vernetzung von Projekten für Tourismus und Wirtschaft, Kommunikation
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thorsten.schaer@regionalentwicklung-oberland.de
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Kommunikation
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