MINT-Forschung zum Anfassen
02.07.2025
- „MINTopolis“ bringt MINT-Forschung in die Schulen
- Kurse des Jugendforschungszentrum Oberland MINTopolis laufen bereits
Mit einem erfolgreichen Netzwerktreffen und den ersten mobilen Kursangeboten nimmt das neue Jugendforschungszentrum Oberland „MINTopolis“ Fahrt auf. Ziel ist es, junge Talente mit kreativen Ansätzen, praktischer Anwendung und Formaten für alle Schularten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern.
MINTopolis – das Jugendforschungszentrum im Oberland ist der neue Name des bisherigen Projekts Schülerforschungszentrum Oberland, bei dem die Technischen Universität München (TUM), der Landkreis Miesbach und die Regionalentwicklung Oberland (REO) eng zusammenarbeiten. Die schulartübergreifende Einrichtung soll besonders interessierte Schülerinnen und Schüler individuell fördern und schafft damit einen außerschulischen Lernort, der ganz im Zeichen von Forschung, Technik und Innovation steht. Ziel von MINTopolis ist es, Kindern und Jugendlichen durch Experimente und praxisnahe Projekte zu aktuellen Zukunftsthemen authentische Einblicke in die Welt der Wissenschaft zu ermöglichen.
Zum ersten Netzwerktreffen kamen auf Einladung von MINTopolis über 50 Lehrkräfte von den Grundschulen bis zu den Gymnasien aus dem Landkreis Miesbach in den Räumlichkeiten der HEXAL AG zusammen, um sich über das neue MINT-Angebot auszutauschen. In zwei Fachgruppen präsentierten Grundschullehrerin Dr. Lucia Kohlhauf und die wissenschaftliche Koordinatorin Dr. Sara Großbruchhaus von der TUM innovative Wege zur Förderung von MINT-Talenten im Schulalltag. Das Treffen diente nicht nur der Vernetzung, sondern auch dazu, MINTopolis und seine künftigen Kursformate im Detail vorzustellen.
Landrat Olaf von Löwis betont die Bedeutung des Projekts für die Region: „Ich freue mich sehr, dass MINTopolis nun Fahrt aufgenommen hat. Das Projekt ist für unseren Landkreis von besonderer Bedeutung, weil es jungen Menschen echte Chancen eröffnet, ihre Fähigkeiten in zukunftsrelevanten Bereichen zu entfalten. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zur Bildungsvielfalt, sondern stärken auch die Fachkräftebasis von morgen – im Interesse unserer Unternehmen und der gesamten Region.“
MINT-Forschung zum Mitmachen – Kurse laufen bereits
Bereits jetzt laufen die ersten Kurse in mobiler Form direkt an den Schulen im Landkreis. Diese Kurse richten sich an ganze Schulklassen und bieten einen ersten praktischen Zugang zu wissenschaftlichen Fragestellungen und Methoden aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sobald der neue Standort in der Haidmühlstraße in Miesbach bezugsfertig ist, werden die Kurse in professionell ausgestatteten Laboren und Seminarräumen fortgeführt. Die Fertigstellung des Labors ist für Herbst 2025 geplant; hier wird es regelmäßige Nachmittagsangebote als Clubs geben. Dabei arbeiten Schülerinnen und Schüler über einen längeren Zeitraum mit festen Betreuerinnen oder Betreuern an eigenen Projekten. Für besonders interessierte Jugendliche wird darüber hinaus ein mehrtägiges Projekt-Camp „Die Nachhaltigkeitsakademie“ angeboten, welches eine vertiefte Auseinandersetzung mit konkreten Forschungsthemen ermöglicht. Die Anmeldung dazu ist ab sofort möglich.
„Mit MINTopolis schaffen wir einen Raum, in dem junge Menschen eigenständig und kreativ forschen können – unabhängig von ihrer Schulform“, erläutert Prof. Dr. Claudia Nerdel, Leiterin des Jugendfoschungszentrums MINToplois. „Das Jugendforschungszentrum soll ein Ort der Begegnung, Förderung und Inspiration werden und langfristig dazu beitragen, das Innovationspotenzial junger Talente im Oberland zu stärken.“
Inhaltlich konzentriert sich MINTopolis auf besonders zukunftsrelevante Themenfelder wie z.B. Biotechnologie sowie Künstliche Intelligenz. Kinder und Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, eigene Fragestellungen zu entwickeln, eigenständig zu forschen und so einen authentischen Einblick in die Welt der Wissenschaft zu gewinnen. Dabei steht nicht die klassische Wissensvermittlung im Vordergrund, sondern das kreative, forschende Lernen – unabhängig von Schulart oder Herkunft.
MINTopolis ist ein Kooperationsprojekt unter der wissenschaftlichen Leitung der TUM. Getragen wird es vom Landkreis Miesbach und der REO, die die operative Koordination übernimmt.
Weitere Informationen und aktuelle Kursangebote sind ab sofort auf der Website www.mintopolis.de zu finden.
Kontakt
Katrin Brunner
Projektadministration | MINTopolis
+49 (0) 80 25 – 993 72 25
katrin.brunner@regionalentwicklung-oberland.de
Pressekontakt
Ilona Kaffl
Kommunikation | Medien und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0) 8025 99372-61
ilona.kaffl@regionalentwicklung-oberland.de
Anschrift
Regionalentwicklung Oberland KU
Rathausplatz 2
83714 Miesbach
www.regionalentwicklung-oberland.de
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