Standortentwicklung.
Gewerbegebiet Holzkirchen-Ost: Betriebe liefern wichtige Impulse für die weitere Entwicklung
16.12.2025
Mit dem Ziel, die aktuelle Situation der Betriebe im Gewerbegebiet Holzkirchen-Ost sowie gemeinsame Bedarfe und Entwicklungsmöglichkeiten zu identifizieren, stellte die Regionalentwicklung Oberland (REO) gemeinsam mit der Marktgemeinde Holzkirchen die Ergebnisse der dortigen Unternehmensbefragung vor. Rund 25 Unternehmen nahmen an der Veranstaltung im machtSINN teil und nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und zentrale Anliegen für die Weiterentwicklung des Standorts zu formulieren.
Rund 100 Betriebe wurden für die Befragung im Gewerbegebiet Holzkirchen-Ost kontaktiert, 33 von ihnen nahmen teil und gaben damit einen aussagekräftigen Einblick in die aktuelle Situation. Abgefragt wurden unter anderem Zufriedenheit und Bedeutung zentraler Standortfaktoren, künftiger Flächenbedarf, mögliche Überkapazitäten sowie Potenziale zur Nachverdichtung. Ergänzend dazu erfasste die Befragung auch Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sowie Erfahrungen und Interessen in der Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen.
Die Befragung zeigte: Das Gewerbegebiet wird insgesamt sehr positiv bewertet. Gleichzeitig zeichnen sich gemeinsame Herausforderungen ab. Dazu zählt vor allem die eingeschränkte Verfügbarkeit von Parkflächen für PKW und LKW, die viele Betriebe gleichermaßen betrifft. Auch Handlungsbedarfe in den Bereichen ÖPNV und Breitband wurden angesprochen. Holzkirchens Bürgermeister Christoph Schmid ordnete diese Punkte im Austausch mit den Unternehmen ein. So wies er darauf hin, dass das Gewerbegebiet Holzkirchen-Ost bereits heute gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist – unter anderem durch den Ortsbus und das Angebot „HOKI“. Zudem informierte er über den aktuell laufenden Glasfaserausbau durch die Firma Avacomm.
„Wir nehmen viele Erkenntnisse mit, mit denen die Marktgemeinde weiterarbeiten kann. Der Austausch mit und zwischen den Unternehmern war äußerst positiv“, betont Schmid und unterstreicht die Bedeutung des Dialogs für die Kommunalpolitik.
Wie wertvoll dieser Austausch ist, zeigte sich bereits während der Veranstaltung. Mehrere Beispiele machten deutlich, dass im Gebiet bislang ungenutzte Potenziale bestehen – etwa freie Lager- und Nutzflächen, die sich für benachbarte Betriebe unmittelbar als hilfreich erweisen. „Die Veranstaltung hat zu schnellen und sehr konkreten Ergebnissen geführt“, so Florian Brunner, Projektmanager der REO. „Ein Unternehmen konnte direkt eine freie Lagerfläche anbieten, nach der ein Nachbar bereits lange gesucht hatte.“
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die weitere Entwicklung des Gewerbegebiets ein. Ziel ist es, konkrete Verbesserungen vor Ort anzustoßen – etwa durch eine effizientere Nutzung bestehender Flächen, die Aktivierung bislang ungenutzter Potenziale und eine stärkere Abstimmung zwischen den Betrieben. Gleichzeitig dienen die Ergebnisse als wichtiger Baustein für die Gewerbeflächenstrategie des Landkreises Miesbach, die im Rahmen der Sonderförderung „Flächensparen“ des Regionalmanagements unterstützt wird. Diese verfolgt das langfristige Ziel, den Flächenverbrauch im Landkreis nachhaltig zu verringern und die regionale Wirtschaft zukunftsfähig aufzustellen. Dabei sollen Entwicklungen im Einklang mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit gefördert werden.
Kontakt
Florian Brunner
Projektmanager Standortentwicklung | Ansiedlungsmanagement
+49 (0) 8025 993 72 – 23
florian.brunner@regionalentwicklung-oberland.de
Pressekontakt
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Kommunikation | Medien und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0) 8025 99372-61
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Anschrift
Regionalentwicklung Oberland KU
Rathausplatz 2
83714 Miesbach
www.regionalentwicklung-oberland.de
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