Neue Arbeitswelten.
Jede Menge Inspiration – drei Tage unterwegs mit CoworkationALPS
04.08.2023
- Coworkation Exkursion durch Bayern, Nordtirol, Osttirol und Südtirol
- Coworkation gewinnt bei Firmen und Beschäftigten an Bedeutung
Drei Länder, 22 Teilnehmer und dutzende Eindrücke – der Verein CowokationAlps war auf Tour und ermöglichte Interessierte sich über Coworkation zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Mit einem Bus wurden innerhalb von drei Tagen neun verschiedene Coworkation-Anbieter im Alpenraum besichtigt. Start und Ziel der Exkursion war Hausham mit der Office-Manufaktur, als Best Practice.
Coworkation – das ist ein vergleichsweise junges Wort. Es verbindet Co (community), work (Arbeit) und vacation (Urlaub). Gemeinsam arbeiten in einer Urlaubsregion. „Diese neue Form der Arbeit hat durch die Corona-Pandemie ordentlich Schwung bekommen“, sagt Veronika Engel, Vorsitzende des Vereins CoworkationAlps. Als Projektmanagerin im Bereich ‚Neue Arbeitswelten‘ bei der Regionalentwicklung Oberland (REO) weiß die Expertin durch verschiedene Studien, dass „dieser Trend immer mehr nachgefragt wird,“ von Firmen und Beschäftigten.
Tendenz steigend – das zeigt auch die Teilnehmerzahl der Exkursion, die der Verein CoworkationAlps durchgeführt hat. Alexander Schmid, Vorstandsvorsitzender der REO: „Der 9-to-5-Job im Firmen-Büro ist in etlichen Betrieben längst nicht mehr die einzige gelebte Realität. Vermehrt auch im Alpenraum, also dort, wo viele ihren Urlaub verbringen. Das lässt neue Netzwerke entstehen.“ Gemeinsam mit überregionalen Partnern aus Österreich und Italien hat die REO den Verein vor vier Jahren gegründet und setzt sich seither dafür ein Coworkation in der Region voranzutreiben.
Sich mit anderen Menschen gewollt oder zufällig treffen, sich intensiv austauschen, Erfahrungen sammeln, darum ging es bei der Exkursion, die in Hausham bei der Office-Manufaktur startete. In einer ehemaligen Waschkaue ist dieser Coworking-Space mit dem Förderturm des Kohlebergwerks in Sichtweite, entstanden. Doch an Ruß, Staub, stickige Luft oder verschwitzte Bergmänner erinnert hier gar nichts mehr. Auf 500 Quadratmetern findet der Coworker alles, was das Herz begehrt. Komplett ausgestattete Arbeitsplätze, aber auch die Möglichkeit, sich in ruhige Kabinen zurückzuziehen. Wer eine Bleibe sucht, der kann sich im Geschoss darüber ein Appartement buchen. Geschäftsführer Wolfgang Gehlhaus: „Weil der Schliersee quasi um die Ecke liegt, sind unsere Büros ideal für Coworkationists.“ Auch der Bahnhof ist nur wenige Schritte von der Office-Manufaktur entfernt. Die Fahrt zum Hauptbahnhof München dauert nur eine knappe Stunde.
Neben der Office Manufaktur wurden acht weitere Anbieter in Nordtirol (St. Johann), Osttirol (Matrei, Innervillgraten und Obertilliach), Südtirol (St.Vigil und Schlanders) und Innsbruck besichtigt. Die Teilnehmer der Exkursion waren voll des Lobes für alle besuchten Locations.
„Jede Menge Inspiration“, fasste Julia Scharting vom Verein CoworkationAlps die dreitägige Tour zusammen. „Irre, wie viel Potenzial in den Dörfern schlummert und von engagierten Menschen – wir nennen sie liebevoll Kümmerer – auf den Weg gebracht wird“, so Schmid. Engel brachte es am Ende auf den Punkt: „Ohne diese Kümmerer geht es nicht. Wir brauchen sie notwendiger denn je.“
Gefördert wurde die Exkursion über ein People-to-People Projekt der Euregio SBM, des europäischen Förderprogramms INTERREG VI -A Bayern-Österreich 2021-2027.
Kontakt
Veronika Engel
Projekt-Management | Neue Arbeitswelten
Vorstandsvorsitzende CoworkationALPS e.V.
+49 (0) 8025 993 72 16
veronika.engel@regionalentwicklung-oberland.de
www.coworkation-alps.eu
Pressekontakt
Ilona Kaffl
Kommunikation
+49 (0) 8025 99372 61
ilona.kaffl@regionalentwicklung-oberland.de
Anschrift
Regionalentwicklung Oberland KU
Rathausplatz 2
83714 Miesbach
www.regionalentwicklung-oberland.de
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