Innovation.
Innovative Ideen mit Zukunftspotenzial
09.05.2023
- Zweiter ServusZUKUNFT #Hackathon mit kreativen Ideen für das Bauhandwerk
- Handwerk und IT arbeiten gemeinsam an Lösungen
Beim zweiten ServusZUKUNFT #Hackathon drehte sich alles um das Thema Bau-Handwerk im digitalisierten Zeitalter. Im Kloster Benediktbeuern entwickelten Handwerker, Programmierer und Entwickler gemeinsam neue Ideen, um Arbeitsprozesse im Bau-Handwerk zu verbessern. Am Ende wurden die innovativsten Konzepte prämiert.
Begeisterte Tüftler aus ganz Deutschland, Tirol und sogar Südtirol kamen im Kloster Benediktbeuern zum ServusZUKUNFT #Hackathon Bau zusammen. In neun kleinen Teams gingen die Teilnehmer Fragestellungen zu Themen wie, Fachkräftemangel, Ressourcen- und Energieverbrauch, oder Klimaschutz nach und entwickelten in nur 30 Stunden ihre Ideen zu einem Prototyp. Bei der Ergebnisvorstellung am Ende der Veranstaltung hatten die Tüftler fünf Minuten Zeit ihre Idee der Jury, den Mitstreitern und Gästen vorzustellen.
„Das Format ist genial. Die Teilnehmer suchen intensiv nach Lösungen für Problemfelder, die uns alle betreffen, wie Fachkräftemangel oder Klimaschutz. Es wurden wieder innovative Ideen mit Zukunftspotenzial entwickelt.“, so der Landrat von Bad Tölz – Wolfratshausen, Josef Niedermaier, der zusammen mit André Thiel, Patent- und Innovationsschutzmanager bei Fraunhofer IBP, Hartmut Drexel, Geschäftsbereichsleiter der Handwerkskammer sowie den beiden Organisatorinnen Patricia Karling, Projektmanagerin der REO und Ingrid Wildemann-Dominguez, Geschäftsleitung TIZIO, in der Jury saß. Drei der insgesamt neun Konzepte wurden von der Jury ausgewählt und prämiert. Dabei wurden die Innovationshöhe, die Umsetzbarkeit sowie die Qualität der Umsetzung in die Bewertung mit einbezogen.
So konnte das Team „NoHuman“ die Jury von ihrem Konzept eines vollautomatisierten Hotelzimmers überzeugen. Mit der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen, wie Bettwäsche wechseln oder Badezimmer reinigen, will die Gruppe dem Fachkräftemangel entgegenwirken und es Hotels ermöglichen ohne Mitarbeitende auszukommen. Ein zukunftsträchtiges Konzept, das in jedem Fall weitergedacht werden sollte.
Wer kennt es nicht – neue Mitarbeiter haben ihre erste Arbeitswoche im Unternehmen und müssen in den Betrieb eingeführt werden, doch Zeit dafür ist meistens nicht. Diesem Problem widmete sich die Gruppe „Onboarding RPG“. Um den Onboarding-Prozess für Handwerksbetriebe, aber auch für alle anderen Unternehmen zu erleichtern, programmierte das Team eine Beispiel-App, bei der der Einführungsprozess in Form eines Spiels durchzuführen ist. Eine innovative Lösung, die nicht nur dem Unternehmen Zeit spart, sondern auch dem neuen Mitarbeiter Spaß bringt.
Auch das Team „Dachschaden“ konnte sich über einen Preis freuen. Die Gruppe entwickelte einen Prototyp für ein Notdach, das Baustellen vor Witterung und Niederschlag schützen soll. Eine einfache Lösung für ein Problem, mit dem fast alle Bau-Handwerker zu kämpfen haben. Geplant ist, diese Idee weiter vorantreiben und ein Notdach für eine „echte“ Baustelle zu bauen.
„Der Hackathon war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Die Teilnehmenden hatten jede Menge Spaß am Tüfteln, Bauen und Programmieren. Es ist beeindruckend, welche innovative Ideen entwickelt werden.“, so Patricia Karling, Projektmanagerin bei der REO, die den Hackathon mit dem WirtschaftsForum Oberland im Rahmen der gemeinsamen Initiative ServusZUKUNFT organisierte.
Der Hackathon wurde in Kooperation mit der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, dem TIZIO Transfer- und Innovationszentrum im Oberland der Hochschule München und dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk veranstaltet.
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