Innovation.
Kollaborations-Workshop stärkt Innovationspotential der Region
14.05.2024
- Zusammenarbeit zwischen TH Rosenheim und Unternehmen aus der Region soll verbessert werden
- Unternehmen wollen mehr Kollaboration auf regionaler Ebene
Mehr als 20 Unternehmen aus der Region kamen am Bosch Collaboration Campus in Holzkirchen zusammen, um an einem Workshop zum Thema „Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmertum“ teilzunehmen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Regionalentwicklung Oberland (REO) und der Technischen Hochschule (TH) Rosenheim organisiert.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Erarbeitung von Ansatzpunkten für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und Unternehmen. Dabei wurden insbesondere die Vision einer Modellregion für eine zukunftsweisende Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sowie Ideen für ein effizientes und nachhaltiges Wertschöpfungsketten-Management diskutiert.
Ein im Koalitionsvertrag verankertes Förderprogramm des Wissenschaftsministeriums, dass den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen fördern und die Entwicklung des ländlichen Raums stärken soll, sehen die TH Rosenheim und die REO als eine Chance für die Region. Gemeinsam wollen sie die Idee eines Innovations- und Technologie-Transfer Zentrums (TTZ) für die Region vorantreiben. Das hohe Engagement der Teilnehmenden am Workshop sowie der ausdrückliche Wunsch nach mehr Kollaboration auf regionaler Ebene zeigten, dass auch die Unternehmen hinter der Idee stehen.
„Bei der Idee eines TTZs in der Region würde die Trägerschaft bei der Hochschule liegen, wobei die REO mit ihrem engen Bezug zu den ortsansässigen Unternehmen bei der Schwerpunktfindung unterstützt. Um die fachliche Ausrichtung der Forschungseinrichtung an den Bedarfen der regionalen Unternehmen abzuleiten, wollen wir die Unternehmen so früh wie möglich in die Planungsphase miteinbeziehen.“, so Helena Graf, Projektmanagerin Standortentwicklung bei der REO.
„Mit dem TTZ wollen wir insbesondere jenen Unternehmen, die über keine eigene Forschungsabteilung verfügen, anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung ermöglichen. Innovative Ideen können ohne Reibungsverluste und damit nahtlos in Produkte und Dienstleistungen übertragen werden. Wir freuen uns über das große Interesse seitens der Wirtschaft, dieses Ziel gemeinsam zu erreichen“, sagt Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim.
Im nächsten Schritt werden Interessensbekundungen der regionalen Unternehmen gesammelt. Alle Unternehmen, die sich vorstellen können, zukünftig mit der TH Rosenheim in skizzierten Forschungs- und Entwicklungsbereichen zusammenzuarbeiten, können sich bei der Ansprechpartnerin der REO, Helena Graf, unter helena.graf@regionalentwicklung-oberland.de melden.
Kontakt
Helena Graf
Projektmanagerin Standortentwicklung | GesundheitsCluster
+49 (0) 80 25 – 993 72 0
helena.graf@regionalentwicklung-oberland.de
Pressekontakt
Ilona Kaffl
Kommunikation | Medien und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0) 8025 99372-61
ilona.kaffl@regionalentwicklung-oberland.de
Anschrift
Regionalentwicklung Oberland KU
Rathausplatz 2
83714 Miesbach
www.regionalentwicklung-oberland.de
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