Neue Arbeitswelten.
Neues Gütesiegel für Coworkation-Betriebe
30.11.2022
-
Erste alpenweite Auszeichnung für professionelle Coworkation-Anbieter
-
Schaffung eines einheitlichen Standards für Coworkation-Angebote im Alpenraum
Im Rahmen der Coworkation-Woche (21. bis 27. November 2022) des Vereins CoworkationALPS am Mesnerhof C in Steinberg am Rofan wurde am 24. November 2022 erstmals das CoworkationALPS-Gütesiegel der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Verein CoworkationALPS, gegründet von der Regionalentwicklung Oberland (REO) gemeinsam mit überregionalen Partnern aus Österreich und Italien, sieht sich als Dachmarke und interdisziplinäres Netzwerk für „Coworkation im Alpenraum“. Auch die REO setzt sich seither dafür ein Coworkation in der Tourismusregion „Alpenregion Tegernsee Schliersee“ voranzutreiben.
„Das CoworkationALPS-Gütesiegel stellt einen aussagekräftigen und positiven Hinweis auf die Qualität der zertifizierten Betriebe und ihrer Angebote für die Nutzer:innen dar und schafft so einen einheitlichen Standard für Coworkation-Angebote im Alpenraum“, betont Veronika Engel, Vorstandsvorsitzende von CoworkationALPS und REO-Projektmanagerin für das Handlungsfeld Neue Arbeitswelten. Alle Dienstleiter mit dem CoworkationALPS-Gütesiegel sind im Umkehrschluss professionelle Coworkation-Anbieter bzw. Hosts und verfügen über alle Anforderungen, die eine REAL COWORKATION ausmacht:
- Möglichkeit der Vernetzung und Förderung einer gemeinschaftlichen Zusammenarbeit untereinander (COMMUNITY)
- Geeignete Hard- und Software der Arbeitsinfrastruktur (WORK)
- Übernachtungsmöglichkeit und adäquates Urlaubs- und Freizeitangebot vor Ort (VACATION)
Die Buchbarkeit der drei Coworkation-Merkmale über einen Kanal ist das oberste Kriterium für den Erhalt des CoworkationALPS Gütesiegels. Dienstleiter, die den zertifizierten Betrieb mit einem der drei allgemeinen Coworkation-Merkmale ergänzen und nicht für die Buchung zuständig sind, können sich das Qualitätssiegel „ESSENTIAL PARTNER“ geben lassen. Sogenannte „SERVICE PARTNER“ erweitern das Angebot.
Die zertifizierten Betriebe werden prominent auf der CoworkationALPS-Homepage präsentiert und im Rahmen der Vereinsarbeit medial vermarktet. Sie erhalten dort eine größere Sichtbarkeit und werden in der Kommunikation nach außen besonders berücksichtigt.
Hintergrund des Gütesiegels
Veronika Engel hat bereits im Zuge ihrer Masterarbeit ein Modell eines Coworkation-Gütesiegels entwickelt. Durch die positive Entwicklung des Potentials COWORKATION im Alpenraum und das damit verbundene Bedürfnis nach Qualitätskriterien vonseiten vereinsinterner Hosts sah sich der Vorstand in der Verantwortung, das Gütesiegel mit einer eigenen Projektgruppe zu konkretisieren.
Im Rahmen des CoworkationALPS-Gütesiegels können sich Angebote, Anbieter, Geschäftsmodelle und Locations kostenpflichtig zertifizieren lassen. Die Zertifizierung wird durch einen Prüfausschuss des Vereins CoworkationALPS vorgenommen und das Siegel durch diesen verliehen.
Die Vergabe des Siegels startet zunächst anhand einer Checkliste in einem Self-Check auf der CoworkationALPS-Homepage (inkl. Angabe von Homepage, Social-Media-Kanälen und Fotos). Nach Einreichen des Zertifizierungsantrags folgt die Zweitkontrolle durch ein persönliches Gespräch, je nach Bedarf analog oder digital. Nach zwei Jahren findet dann die Rezertifizierung statt.
Zertifizierte Praxisbeispiele
Mesnerhof C (www.mesnerhof-c.at)
Das Community Retreat im 400 Jahre alten Bauernhaus Mesnerhof vereint so gut wie alle Voraussetzungen einer „real coworkation“: Es bietet vor allem für Gruppen und Teams bis zu 37 Personen Einzel- oder Gemeinschaftsunterkünfte auf Selbstversorgungsbasis und verschiedene Räumlichkeiten inklusive Ausstattung für Meetings, Workshops und Seminare. Der Mesnerhof C arbeitet mit lokalen Partnerbetrieben zusammen, die sich u.a. um Freizeitaktivitäten der Gäste kümmern. Er ist somit der ZERTIFIZIERTE BETRIEB und kann SERVICE PARTNER vorweisen.
Pension Feldgärtenhof (www.feldgaertenhof.com)
Die Pension im schönen Vinschgau/Südtirol organisiert Coworkation-Wochen inklusive Community Events und stellt auf Anfrage die gesamte Anlage für Projektteams mit bis zu 24 Personen zur Verfügung (in Mehrfachbelegung). Im gesamten Haus gibt es „Arbeitsnischen“ und nur wenige Fußminuten entfernt befindet sich das Social Activation Hub BASIS Vinschgau Venosta mit großem Coworking Space. Das Hub bietet als ESSENTIAL PARTNER Seminar- und Veranstaltungsräume und eine Gemeinschaftsküche.
Kontakt
Veronika Engel
Projekt-Management | Neue Arbeitswelten
Vorstandsvorsitzende CoworkationALPS e.V.
+49 (0) 8025 993 72 16
veronika.engel@regionalentwicklung-oberland.de
www.coworkation-alps.eu
Pressekontakt
Ilona Kaffl
Kommunikation
+49 (0) 8025 99372 61
ilona.kaffl@regionalentwicklung-oberland.de
Anschrift
Regionalentwicklung Oberland KU
Rathausplatz 2
83714 Miesbach
www.regionalentwicklung-oberland.de
Neuer Holler-Kräuter Spritz bringt Sommer ins Leitzachtal
Juli 8, 2026 Tourismusmarketing
Der Tourismusverein Leitzachtal hat gemeinsam mit der Regionalentwicklung Oberland (REO) ein neues Projekt zur Stärkung der Marke „Holler- und K...
Mit dem Rad den Ursprung regionaler Lebensmittel kennenlernen
Juli 2, 2026 Bio-Wertschöpfungskettenmanagement, Freizeit und Erholung
Regionale Lebensmittel entstehen nicht im Supermarkt, sondern auf den Höfen und in den Betrieben der Region. Genau dort setzte das neue Format „...
Karriere starten im Landkreis Miesbach – 10. Ausgabe des Ausbildungskompass erschienen
Juni 30, 2026 Ausbildung und Bildung
Der Ausbildungskompass ist das Nachschlagewerk zur regionalen Berufsorientierung für Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Gemeinsam mit Landrat Jens ...
Hand in Hand für die Ausbildung: Rekord-Menschenkette an der Glentleiten
Juni 24, 2026 Ausbildung und Bildung
132 Teilnehmende, 78 Ausbildungsberufe – und ein Hund: die Region feiert zehn Jahre Ausbildungskompass
...LEADER-Förderung für Machbarkeitsstudie „Bildungscampus Hausham“
Juni 24, 2026 Fördermittel, LEADER
Mit Unterstützung des EU-Förderprogramms LEADER erhält der Maria-Montessori-Schulverein Hausham e.V. einen Förderbescheid für eine Machbarkeit...
18 Windräder zur Versorgung aller Haushalte?
Juni 22, 2026 Standortentwicklung
Die Energiezukunft des Landkreis Miesbach wird nicht in 20 Jahren entschieden – sondern heute. Ob Heizungswechsel, Gebäudesanierung, Photovoltai...
Neue Bio-Zertifikate im Landkreis Miesbach
Juni 18, 2026 Regionale Wertschöpfung.
Der Bio-Markt wächst und der Landkreis Miesbach ist – nach wie vor – Vorreiter in ganz Deutschland: führend mit 40 % Bio-Landwirtschaft und B...
Wenn Fachkräfte fehlen und Wohnraum knapp wird
Juni 17, 2026 Allgemein, Standortentwicklung
Der Fachkräftemangel und die Wohnraumknappheit werden häufig als getrennte Herausforderungen diskutiert. Tatsächlich hängen beide Themen eng zu...
Hidden Champions im Tourismus: REO im Austausch mit den Jugendherbergen der Region
Juni 16, 2026 Tourismusentwicklung
Sie gehören für viele selbstverständlich zum touristischen Angebot, werden aber oft übersehen: Die Jugendherbergen im Landkreis Miesbach sind w...
Vom Klassenzimmer in die Arbeitswelt
Juni 15, 2026 Ausbildung und Bildung
Die Arbeitswelt erlebt man am besten direkt vor Ort. Mit dem Wahlfach „Berufliche Orientierung“ bringt die REO Schülerinnen und Schüler in re...










